Charles Durning ist tot

Der Schauspieler, und Musiker Charles Durning ist tot. Er starb zu Weihnachten in New York (USA) eines natürlichen Todes. Charles Durning war eines von 5 Kindern. Im Alter von 21 Jahren war er am 6. Juni 1944 an der Landung am Omaha Beach beteiligt. Später kam Durning in Kriegsgefangenschaft. Über das Massaker, welches während seiner Gefangenschaft an seinen Mithäftlingen verübt wurde und über seine Kriegserlebnisse, redete er nie öffentlich. 1997 sagte er darauf angesprochen in einem Interview: “Ich will nicht, dass Sie mich weinen sehen.” (“I don’t want you to see me crying.”) Durning gilt als einer der höchst dekorierten Veteranen des 2. WK.

Nach seiner Rückkehr in die USA 1946 arbeitete er zunächst in verschiedenen Berufen. Nach einem Schauspielstudium an der New York University, war er als Tänzer in mehreren Stücken zu sehen. 1972 hatte er in Jason Millers “That Championship Season” seinen Durchbruch. Belohnt wurde er mit seiner ersten Auszeichnung, dem Tony Award. Mehrmals war er für einen Oscar nominiert. Unter anderem für seine unvergessene Darstellung das Gounverneurs in “Das schönste Freudenhaus in Texas” (“The Best little Warehouse in Texas”, 1982) und “Sein oder Nichtsein” (To Be or Not to Be”, 1983). Eine der begehrten Statuen sollte er nie gewinnen. 2008 wurde er mit dem 6504. Stern auf dem Walk of Fame, neben seinem Idol James Cagney, geehrt.

Der Direktor seiner High School sagte ihm einmal, dass er kein Talent für Kunst, Sprache oder Mathematik hätte und in einem Büro arbeiten sollte. Bis zu seinem Tod am 24. Dezember 2012 spielte er jedes Jahr mehrere Rollen. Er sagte, er würde seine Frau in den Wahnsinn treiben, würde er keine Rollen spielen. Zur Zeit stand er als Dylan Frier in “Scavenger Killers” vor der Kamera. Was mit seiner Rolle geschieht, ist noch nicht entschieden.

Der Schauspieler hinterlässt drei Kinder und soll in einer privaten Feier auf dem Arlington National Cemetery beigesetzt werden. Charles Durning wurde 89 Jahr alt.

Charles Durning

 

Bildquelle: Link
Quelle: Washington Post

Über den Author:

JensLiebt Filme und sammelt Trailer. Wenn er keine Filme schaut, schreibt er Kritiken oder treibt den technischen Fortschritt voran.Zeige alle Artikel von Jens →