Scary Movie 5 Hauptplakat A4 1400

Scary Movie 5

Plakat

Originaltitel: Scary Movie 5

Laufzeit: 85 Minuten

FSK: ab 12 Jahren

Darsteller: Ashley Tisdale, Simon Rex, Leonardo Di Caprio, Charlie Sheen, Lindsay Lohan, SnoopDogg, Erica Ash, Heather Locklear, Kate Walsh

Regie:  Malcom D. Lee

Ab dem 25. Mai in den deutschen Kinos.

 

 

Jody (Ashley Tisdale) und Dan (Simon Rex) sind ein glückliches verheiratetes Paar und nehmen sich der drei Kinder von Dans Bruder an, die nach drei Jahren in einer verlassenen Waldhütte gefunden werden und dementsprechend verwildert sind. Doch es ist nicht nur die Wiedereingliederung der Kinder in die Zivilisation, die Probleme bereitet, sondern auch die unheimlichen Dinge, die von nun an passieren. Diese machen auch keinen Halt vor den Nebenschauplätzen des Film: Jodys Ballettkompanie und Dans Affenforschungszentrum. Schnell wird klar: Es ist der böse Geist der „Mama“, den es loszuwerden gilt.

Szenenbild 1

Auch der fünfte Teil der „Scary-Movie“-Reihe wartet wieder mit vielen bekannten Gesichtern auf, jedoch mehr mit D-Promis als mit wirklich begnadeten Hollywood-Größen. Auch daran zu erkennen, dass Anna Faris, die in den vier bisherigen Teilen immer die Hauptrolle spielte, nicht mehr dabei ist. Ihren Part übernimmt Ashley Tisdale, bekannt als Zicke in den „Highschool Musical“-Filmen, leider mehr schlecht als recht. Da hilft auch kein Simon Rex, der sich seit „Scary Movie“ 3 und 4 nun auch im fünften Teil wieder durchwurschtelt. Man fragt sich wirklich, wieso sich Leonardo DiCaprio für diesen Film selber auf die Kappe nimmt, denn die einzig überzeugenden und lustigen schauspielerischen Leistungen kommen von Charlie Sheen und Lindsay Lohan, die sich allerdings auch selber spielen.

Szenenbild 2

Zum Inhalt kann man sagen, dass manMama“ in „Paranormal-Acitivity“-Style zu sehen bekommt. Da fallen die Parodie-Schnipsel von „Sinister“, „Inception“ und „Evil Dead“ kaum auf. Außerdem wird noch „Black Swan“ auf die Schippe genommen, Frau Tisdale kann sich also auch hier wieder tanzend einbringen. Nur doof, dass man sich offenbar nicht groß Gedanken über die Filmstarts der parodierten Filme in Deutschland gemacht hat. „Mama“ läuft erst seit dem 18. April in den deutschen Kinos und „Evil Dead“, das Remake von „Tanz der Teufel“, wird erst am 16. Mai in die Kinos kommen.

Szenenbild 3

Alles in allem ist der Film enttäuschend. Die wenigen lustigen Stellen, die er besitzt, werden eigentlich mal wieder bereits im Trailer verraten und auch die Story ist wenig kreativ. Die Musik ist so unauffällig, dass man sich ernsthaft fragen muss, wieso überhaupt ein Soundtrack zum Film produziert wurde. Wirklich Sorgen machen sollten sich die Produzenten darüber, dass die Clips nach dem Abspann die einzig wirklich lustigen Stelle im gesamten Film sind. Aber dafür macht er wenigstens Lust, sich die verwursteten, neuen Horrorfilme in den kommenden Wochen anzusehen.

Fazit:
Für einen geselligen Kinobesuch mit vielen Freunden und Bier mag es reichen, aber ansonsten ist der Film nur wenig lustig und eher enttäuschend.  4/10 Punkte.

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