Das deutsche Kinoposter zu 'The Walk' (Sony Pictures Releasing GmbH, 2015)

The Walk

Plakat

Originaltitel: The Walk

Laufzeit: 123 Minuten

FSK: 6

Besetzung: Joseph Gordon-Levitt, Charlotte Le Bon, Guillaume Baillargeon

Regie: Robert Zemeckis

Verleih Deutschland: Sony Pictures Releasing GmbH

Ab dem 22. Oktober 2015 im Kino.

 

Als die Türme des World Trade Centers in New York noch standen, zogen sie außer vielen Touristen auch einige Abenteurer an. Einer davon war Philippe Petit. Er hatte sich vorgenommen ein Seil zwischen den beiden Türmen zu spannen und ohne Sicherung den Abgrund zu überqueren. Natürlich war das ganze nicht ganz legal. Aber das sollte ihn nicht aufhalten.

Szenenbild 1

Einen Tag nach dem 30 jährigen Jubiläum seines Erfolges „Zurück in die Zukunft“, springt Robert Zemeckis mit „The Walk“ in die Vergangenheit. Der Film bassiert auf dem Buch „To Reach the Clouds“ von Philippe Petits, der darin seine Überquerung und die Schwierigkeiten auf dem Weg dahin beschreibt. Damit ist auch schon das Ende gespoilert. Aber das macht nichts. Wer „Man on the Wire“ gesehen hat, kennt das Ende auch schon. Diesen Zuschauern wird aber ein gravierender Unterschied auffallen. In der Dokumentation wirkt Petit arrogant und unsympatisch. Joseph Gordon-Levitt stellt ihn als leichtlebigen, komischen Menschen dar. Das wird auch durch leichte Bilder unterstützt. Zu seiner bekannten Hochform findet Levitt in dem ganzen Film nicht. Auch seine Kollegen wie Charlotte Le Bon und Guillaume Baillargeon sind schnell vergessen.

Szenenbild 2

Story also bekannt. Held künstlich auf liebenswert stilisiert. Warum soll man sich „The Walk“ ansehen? Wegen der Optik. Die ist grandios. Robert Zemeckis fängt das New York der 70er perfekt ein. Wenn Petit nach ewig langer Vorbereitung endlich zwischen den Türmen steht, stockt auch dem Zuschauer, soweit er ihn in 3D sieht, der Atem. Die Kamera, und damit der Zuschauer, steht mit auf dem Seil und sieht in die tötliche Tiefe hinab. Es fehlt nur noch ein Ventilator, der etwas Wind ins Gesicht bläst und die Illusion ist perfekt. Aber auch ohne künstliches Gebläse scheint sie auszureichen. Laut einigen Berichten sollen Zuschauer bei Previews in Ohnmacht gefallen sein oder sich das Popcorn nochmal durch den Kopf haben gehen lassen.

Fazit:

Robert Zemeckis ist eine akzeptable Darstellung von Philippe Petit’s Aktion mit bemerkenswerter Optik gelungen. Die sympathischere Darstellung des Protagonisten sollte aber nur Kennern der Doku auffallen.

Film: 7/10

Links: http://www.thewalk-movie.net/

 

 

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Über den Author:

JensLiebt Filme und sammelt Trailer. Wenn er keine Filme schaut, schreibt er Kritiken oder treibt den technischen Fortschritt voran.Zeige alle Artikel von Jens →

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